Ellen Müller



Wie Alles begann…
Im Grunde fing alles damit an, dass mein Mann Hermann im Jahre 1993 beschloss auf das Special der „Crazy Crocodiles“ zu gehen. Auf jener legendären „After-After-After Party“ in „Joe´s Country Hall“ in Renningen habe ich Hermann kennen gelernt. Er hat mich mit Square Dance bekannt gemacht und mich mit meinem eigenen Motto dazu gebracht wenigstens das „Open House“ zu besuchen. Das Motto ist. „ Man kann nicht nein zu einer Sache sagen, bevor man sie nicht ausprobiert hat!“ Ich wollte eigentlich nicht, aber gegen mein eigenes Argument war ich machtlos. Also bin ich brav zum Open House der „Stuttgarter Rebläuse“, marschiert, die damals Kim Hüll callte und wider Erwarten – es hat mir nicht nur gefallen, sondern der Square Dance Virus hat mich mit aller Macht gepackt.

Kim sagt heute noch, er habe es damals schon gewusst, dass ich früher oder später callen würde. Nach jedem Tip stand ich bei ihm an der Anlage und habe ihn alles Mögliche gefragt.


Wo die Liebe hinfällt
Hermann und ich waren uns recht schnell sicher, dass wir zusammen bleiben wollten, so zog ich im Januar 1994 zu ihm nach Bad Krozingen und beendete meine Class bei den „Dreisam Swingers“ in Freiburg (Dirk Loomans war damals der Caller). Im April 1994 haben wir geheiratet und natürlich waren die Dreisam Swingers dabei und haben getanzt. Dirk hat dann auch ein paar Tips Student Level gecallt, damit die Braut auch mal tanzen konnte.

Der 1. Versuch
Am 4. Juli 1994 wurde unsere Class graduiert, da habe ich meinen ersten Tip gecallt. Eigentlich keine Ahnung von der Callerei, wollte ich versuchen meinen Caller (Dirk Loomans) auch mal „im Quadrat laufen zu lassen“. Das klappte mehr oder weniger gut.

Im Dezember 1994 wurde der Plus Club „Dschungel Tänzer“, in dem Hermann Mitglied war, aufgelöst. Am letzten Clubabend der Dschungel Tänzer war ich auch dabei und habe Dirk gefragt, wie das mit der Callerei so sei, ob er mir helfen könne und, und und…. Er hat dann gesagt „Dort steht mein Plattenkoffer such Dir eine Platte aus und nach den Weihnachtsferien präsentierst Du sie mir bei den Dreisam Swingers am Clubabend“ Das habe ich gemacht und ich vergesse nie welche Platte das war, Dirk hat sie mir später geschenkt, es war „Change my love“.

Langsam nimmt die Sache Gestalt an
Von Januar 1995 an habe ich dann an jedem Clubabend der Dreisam Swingeres einen Tip, meistens mit irgendeiner Aufgabenstellung von Dirk, gecallt. Dirk war zu dieser Zeit damit beschäftigt zu promovieren und musste immer mehr Zeit dafür aufwenden, so dass er dann im Februar 1996 auf mich zu kam und mich fragte, ob ich seinen zweiten Club, die „Viewcastle Wheelers“ in Oberkirch übernehmen wollte. Nach Rücksprache mit deren Board und einem „Probemonat“, habe ich sie dann im März 1996 übernommen.

Be-Geist-ert von der Callerei
Im September 2001 wurde ich gebeten einen neu gegründeten Club in Staufen, die „Staufen Castle Ghosts“ zu callen. Nun hatte ich zwei Clubs zu callen. Aus gesundheitlichen Gründen fiel es mir zunehmend schwerer 2 Tage hintereinander zu callen, zudem sind die Viewcastle Wheelers doch immerhin 110 km einfache Strecke von meinem Wohnort entfernt, so dass ich mich dann entschlossen habe, die Viewcastle Wheelers zum 15.9 2002 abzugeben.

Ohne Fort-Bildung kein Fort (oder Vorwärts)- Kommen
Seit 1995 besuche ich jedes Jahr eine Caller School. Der Austausch mit Caller Kollegen und das einzigartige Gefühl der Zusammengehörigkeit und Freundschaft, das dort herrscht, lassen mich immer wieder sagen „bis nächstes Jahr, da bin ich sicher wieder dabei“
Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei allen meinen Coaches bedanken, zu denen ich immer kommen kann und alle Fragen (nicht nur Square Dance betreffend) beantwortet bekomme. Sie sind mir alle wahre Freunde geworden. Danke an Thorsten Geppert, Edeltraud Haas, Joe Kromer, Lorenz Kuhlee, Dirk Loomans, Kenny Reese, Jeanette Stäuble, Al Stevens, Jürgen Weissenborn (Reihenfolge alphabetisch) und alle Kollegen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe.

An Jemand ganz Besonderen
Ein ganz besonderer Dank gilt meinem Mann, Hermann. Ein Caller kann nie gut sein, wenn sein Partner ihn nicht unterstützt! Ich hatte und habe in Hermann eine Unterstützung, die mich voller Begeisterung weiter machen lässt. Ich calle gerne und Hermann hat mich letztendlich dazu gebracht.

Danke!

Ellen




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